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Last updateFr, 04 Mär 2016 12am

Traumpfade Griechenland - Ägina

Reisen nach Griechenland - Ägina

Ägina ist eine Insel im Saronischen Golf, der Teil der Ägäis ist. Sie ist etwas über 87 m² groß und es leben ungefähr 13.100 Menschen auf dieser Insel.

Der Hauptort auf Ägina trägt denselben Namen. Ägina-Stadt hat einen Hafen. Hier kommen die Fähren, Tragflügelboote oder Passagierschiffe aus Piräus, Agistri, Poros, Hydra, Spetsai und Methana an.

Die Überfahrt von Piräus dauert mit dem Schnellboot ca. 40- 50 Minuten und mit den großen Fähren ca. 1,5 Stunden.

Im Sommer gibt es auch eine Fährverbindung über Souvala nach Agia Marina.

Auf Ägina gibt es viele Pistazien- und Olivenbäume,
deren Früchte hier verarbeitet werden, außerdem wird auch Wein angebaut. Ansonsten lebt man vom Tourismus, denn Ägina hat einige kleine Strände mit kristallklarem Wasser.

Es gibt viel zu sehen auf dieser kleinen Insel. In Ägina-Stadt leben die meisten Menschen dieser Insel. Der Ort hat viele Fischtavernen, die teilweise in kleinen verwinkelten Gassen liegen.

Die höchste Erhebung von Ägina ist mit seinen 532 Metern der Oros,
Heiligtum des Zeus. Man fährt bis hinter Pachia Rachi und kommt zur Erzengel-Kirche. Der Aufstieg von dort zum Gipfel dauert noch ungefähr eine Stunde. Im Sommer ist es etwas beschwerlich dort hinaufzusteigen, aber man hat bei klarer Sicht einen schönen Rundumblick über den Saronischen Golf.

Am besten lässt sich Insel mit einem Motorroller oder Moped erkunden. Man kann sie an einem Tag umrunden. Allerdings wäre das viel zu schade, denn Ägina hat noch viel kleine Dörfer, denen man einen Besuch abstatten sollte. Es gibt auch überallhin Busverbindungen, die auf dem Platz hinter dem Hafen von Ägina abfahren. Nur die Zeiten herauszufinden, ist nicht immer einfach.

Im Südwesten der Insel liegt Perdika, hier kommen die kleineren Yachten an und es lohnt sich in eine der Tavernen eine Pause einzulegen. Fragen Sie nach Claudia, dort gibt es die leckersten Gerichte!

Von Perdika gelangt man mit einem der kleinen Fischerboote auf die unbewohnte Insel Moni. Dort lässt es sich aushalten. Mittlerweile gibt es sogar einen Snackimbiss und man kann sich auch Liegestühle und Sonnenschirme ausleihen. Das Wasser hier bei Moni ist einfach herrlich und man kann wunderbar schwimmen.

Mitten auf der Insel Äginas befindet sich das recht moderne Kloster Agios Nektarios. Dahinter liegt der Klosterberg Palaiochora, die Ruinen der mittelalterlichen Stadt Äginas. Noch ungefähr 34 kleinen freskengeschmückten, byzantinischen Kirchen sind erhalten. Der Weg nach oben zum Gipfel des kleinen Berges ist wunderschön, aber auch ein wenig beschwerlich.

Es gibt ein griechisches Rahbilitationszentrum frei lebender Tiere
, da ist man als Tourist immer willkommen und bekommt auch eine Führung. Leider manchmal nur in griechischer Sprache.

Was kann man sich noch anschauen
: den Kolona-Hügel, mykenische Gräber, den Aphaia-Tempel aus dem Jahre 480 v. Chr. das Kloster Chrysoleontissa aus dem 17. Jahrhundert sowie Omorfi Eklesia, die schöne Kirche am Stadtrand von Ägina. Es gibt ein Archäologisches Museum und ungefähr 15 Minuten von Ägina-Stadt entfernt liegt Faneromeni, eine kleine unterirdische Kirche aus dem 13. Jahrhundert.

Es ist für jeden etwas da. Wer - wie wir - schon über 20 mal auf dieser Insel war, der muss sich doch dort wohl fühlen, oder?

Viele Bilder und Informationen gibt es in meinen Reiseberichten:

Ägina - die Pistazieninsel im Saronischem Golf
Live aus Ägina 2012
Live aus Ägina 2010
Live aus Ägina 2011
Live aus Ägina 2010
Live aus Ägina 2008
Live aus Ägina 2007

Drei Videos von Ägina:


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